13. November 2008

Links der Woche vom 8.11.-14.11.2008

geschrieben von Martin um 18:37 Uhr – abgelegt unter: Blätterwald – Stichwörter: , , , , , ,

Königsblog: Über Verhältnismäßigkeiten aus Sicht des kicker

In Zeiten des Internets geht Nachfragen flott. Wer das nicht will soll keinen „Kontakt” anbieten. Der kicker ließ mich schon zweimal ohne Antwort zurück. Das ist allerdings schon länger her. Diese Woche habe ich es nochmal probiert.

sueddeutsche.de: Der Flügelflitzer – Ave Franz

Was wäre die Fußballlandschaft ohne die Sprüche von Franz Beckenbauer? Eine Hommage an die Reinkarnation des Karl Valentin.

11 Freunde: Wie Jupp Nehl die Seiten wechselte – Hinter der Kamera

Als aktiver Spieler war Jupp Nehl ein unauffälliger Diener des VfL Bochum. Nach seiner Karriere ist er für die Bundesliga ungleich wichtiger geworden: Er produziert die Fernsehbilder aller 612 Profispiele der Saison.

schwatzgelb.de: 50+1 = ? – eine Erklärung ganz ohne Mathematik

50+1 – ein Schlagwort, das in den letzten Wochen zunehmend ins Gerede gekommen ist. Die Deutsche Fußball-Liga hat beschlossen, die sogenannte „50+1-Regel” beizubehalten und Martin Kind, Präsident von Hannover 96, will dagegen vor Gericht ziehen. Doch was ist eigentlich diese „50+1″-Regel? Obwohl das Thema eine immense Bedeutung auch für den BVB besitzt, ist es vielen Fans ein Rätsel. Wir wollen Licht ins Dunkel bringen und erklären, was „50+1″ für Borussia Dortmund bedeutet.

sportmedienblog: Das Kreuz mit der Nachspielzeit

Jürgen Klopp erregte sich letzten Samstag nach dem Spiel beim HSV öffentlich und sehr eindringlich bei dem Schiedsrichtergespann um Dr. Jochen Drees. Der Grund: Die Nachspielzeit.

Dem Trainer von Borussia Dortmund gefiel es nicht, dass nur zwei Minuten auf die neunzig obendrauf gepackt wurden. Was gar nicht mal so unverständlich ist, bei iimmerhin sechs Auswechslungen und einem Tor in der zweiten Hälfte. Etwaiges Zeitspiel gar nicht berücksichtigt.
Doch der Streit um die Nachspielzeit ist ja nichts neues.

FAZ.net: Manni Breuckmann hört auf – “36 Jahre Torschreie sind genug”

Hörfunk-Moderator Manfred “Manni” Breuckmann legt Ende des Jahres das Mikrofon aus der Hand. Mit 57 Jahren verabschiedet sich der Sportreporter des WDR in die „passive Altersteilzeit”. Sein letztes Fußballspiel überträgt er am 13. Dezember: VfL Bochum – 1. FC Köln. Zwei Tage später moderiert er im WDR 2 noch einmal die Sendung “Zwischen Rhein und Weser”. Dann ist Schluss. Der in Datteln geborene Breuckmann über sein Ausscheiden, seine Erinnerungen an 36 Jahre Radio und seine Zukunftspläne.

sueddeutsche.de: Wettbetrug im Fußball – Ein Lockmittel von 225 Milliarden Dollar

Franz Beckenbauer kennt das Dilemma “nur oberflächlich”, Marcel Reif steht “vor einer schwarzen Wand”, wenn es um Wettmanipulationen geht. Beim Vortrag von Wolfgang Feldner, dem Strategiechef des Fifa-Frühwarnsystems Early Warning System (EWS), und anderer Experten auf diesem rasant wachsenden Problemfeld, erfuhren der Conferencier und sein Talkgast im Züricher Swissotel zumindest, dass sich die Gefahr eingrenzen lässt. Das ist die gute Nachricht vom ersten Sportwetten-Kongress des Fußballweltverbandes Fifa; die schlechte: Der Kampf gegen kriminelle Abzocker, die Spiele und Spieler manipulieren, steckt in den Kinderschuhen.

11 Freunde: Bedrohen Sportwetten den Fußball? – »Noch größer als Doping«

Das Thema Sportwetten erhitzt weiter die Gemüter. »Das ist eine große Bedrohung, im Fall Fußball wegen der Wahrnehmung, die sich in den Köpfen der Menschen festsetzt, noch größer als Doping«, sagte Detlev Zenglein, Analyst des vom Fußball-Weltverband FIFA ins Leben gerufenen Frühwarnsystems EWS (Early Warning System), am Montag auf dem 1. Kongress des Early Warning Systems (EWS) am Montag in Zürich. Laut Zenglein reichen Gerüchte über Manipulationen schon aus, um bei den Menschen Argwohn auszulösen und den Enthusiasmus für den Sport zu verlieren, weil sie sich betrogen fühlen. Nach Schätzungen der EWS-Experten könnten sich Einnahmen aus dem illegalen Wettgeschäft weltweit auf zwischen 100 und 350 Milliarden Dollar (80 bis 270 Millarden Euro) belaufen.

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