30. November 2008

Advent, Advent…

geschrieben von Martin um 20:59 Uhr – abgelegt unter: Peterles Mondfahrt – Stichwörter: , ,

… der Peter hat heute nicht nur die erste Kerze am MSV-Adventskranz angezündet, sondern auch mit dem 3:0-Sieg in Oberhausen die ersten drei Punkte eingefahren. Oberhausen gehört zwar nicht zu seinen Trainerstationen, er war allerdings in einer anderen Disziplin dort tätig. Zusammen mit Günther Schlipper und Holger Gehrke spielte er eine Saison lang als Jungsenior für den Sterkrader Tenniscourt, seine beiden Mitstreiter waren dort allerdings erfolgreicher, Neururer gewann kein einziges Spiel, die Mannschaft schaffte aber trotzdem den Klassenerhalt. Sein Engagement beim Effzeh unterbrach dann allerdings diese hoffnungsvolle Tenniskarriere, die er auch nie wieder ernsthaft aufnahm.

Der Sigmund Freud der Trainergilde griff dann unter der Woche noch ganz tief in die Kiste der psychologischen Erklärungen. Über das 0:0 bei seinem Debüt gegen Schlusslicht FSV Frankfurt sagte er:

»Nach 15 Minuten war es eine extreme Situation. Bis zum Schluss hatten die Spieler Versagensängste und haben sich versteckt. Das war ein Resultat der Vergangenheit. Um sie nicht noch weiter zu verunsichern, bin ich ruhig geblieben. Normalerweise bin ich emotionsgeladen, aber dieses Spiel war nicht dazu angetan, von links nach rechts zu hüpfen.«

Sein Selbstbewusstsein scheint in der Zeit als Hobby-Golf-Profi auch nicht gelitten zu haben:

»Wenn es eine einfache Geschichte gewesen wäre, dann hätte man irgendeinen nehmen können. Herr Hellmich hat aber mich verpflichtet, von daher war klar, dass die Sache schwer ist.«

Peter Neururer ist der Jack Bauer unter den deutschen Trainern!

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