Erwartungsgemäß ist die Nachrichtenlage etwas dünn zur Zeit, ein paar interessante Artikel ließen sich allerdings doch finden.
Passauer Neue Presse: „Profis zu formen, ist keine Kunst – es ist eine Pflicht”
Säbener Straße ist nicht gleich Säbener Straße. Das wird einem schnell bewusst, wenn man sich mit Hermann Gerland, dem Amateur-Trainer des FC Bayern München, unterhält. Spricht der 54-Jährige über die Profi-Abteilung, dann sind es „die da oben”. Seine Welt ist eine andere, abseits der großen Bühnen. Sie beginnt am nordöstlichen Ende des Trainingsgeländes, wo das Jugendhaus steht. Seit insgesamt 13 Jahren ist Gerland beim Rekordmeister als unerbittlicher Schleifstein für den Fußball-Nachwuchs angestellt. Im Stillen hat er Nationalspieler wie Didi Hamann, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger geformt. Der frühere Coach von Bochum, Nürnberg und Bielefeld könnte jederzeit wieder einen Bundesligisten betreuen, sagt er. Dem Westfalen liegt aber nichts ferner. Er hat eine Berufung. Und er will sich nicht vom Profigeschäft verbiegen lassen. Ger-land ist ein Charakter mit Ecken und Kanten. Erfrischend direkt, erfrischend ehrlich. Seine Spieler nennt er schon mal „Osterhasen”. Im Interview mit der PNP erklärt der Chefausbilder des FC Bayern sein gottgegebenes Auge für Talente. Er erzählt von einem Manager, der 2003 für die Sichtung von Philipp Lahm von ihm Fahrgeld haben wollte. Und er nennt die kommenden Profis aus seiner Schmiede.
scinexx.de: Virtuelle Welten und 3D-Scans
Wie zum Beispiel „Caesar”. Dabei handelt es sich um ein Computersystem zur automatischen Analyse von Fußballspielen, das von Informatikern der Technischen Universität München (TUM) entwickelt wurde. Caesar kann schon während eines laufenden Matches den Spielverlauf und die Taktik untersuchen und bewerten. Mithilfe des Computersystems und seinen virtuellen Bildern von allen Aktionen auf dem Spielfeld lassen sich darüberhinaus Spielerprofile erstellen oder umstrittene Situationen auflösen und klären. Den nötigen Input erhält Caesar von den im Stadion installierten Fernsehkameras. Über ein TV-Signal empfängt der Computer alle wichtigen Daten und digitalisiert sie.
think-ing.de: Mathematik und Fußball? – Damit hätte niemand gerechnet!
„Das Runde muss ins Eckige” und „wichtig ist auf dem Platz”. Die Formeln des Fußballs sind einfach und ganz und gar unmathematisch. Technik spielt zwar eine große Rolle beim Kicken, ist aber auf dem Rasen nur bei überraschenden Dribblings, zielgenauen 50-Meter-Pässen, Bananenflanken, angeschnittenen Freistößen oder harmonierenden Viererketten zu sehen. Aber selbst König Fußball hat die ein oder andere mathematisch-technische Überraschung in seinem Umfeld parat – und die ist auch nötig, damit die große Kugel noch besser rollt.
sueddeutsche.de: HIV-infizierte Sportler – Bloß nicht als Stubenhocker enden
Vor dreizehn Jahren erhielt Ralph Ehrlich seine Diagnose, er war schockiert, aber nicht am Ende. Es vergingen keine zwei Tage, ehe er den Entschluss fasste, sein Leben als HIV-Positiver mit positiven Inhalten zu füllen. Freunde von ihm, die sich infiziert hatten, verprassten ihr Geld, verfielen in Depressionen, suchten mit ihrem Rentenausweis nach Vergünstigungen. Ralph Ehrlich krempelte sein Leben um, er änderte seine Ernährung, verzichtete auf Alkohol und: Er trieb Sport. Mehr als früher, viel mehr. Er sagt: “Ich wollte nicht als Stubenhocker enden.”
11 Freunde: Kapitalgesellschaften in der Bundesliga – Was ist deine Lieblingfirma?
Der 31. Oktober 2000 war ein bedeutender Tag in der Geschichte des deutschen Fußballs. Der Handel für Deutschlands erste Fußball-Aktie wurde eröffnet: Die Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA betrat das Frankfurter Handels-Parkett. Der Verein BVB spielte da schon längst nicht mehr in der Bundesliga.
