VfL-Legende Lothar Woelk im Gespräch – Der unbedingte Wille, nicht absteigen zu wollen
Im hinteren Teil des Cafés Kristall in Recklinghausen-Süd hält eine Damenriege ihr munteres Kaffeekränzchen ab, während ich mit Lothar Woelk an der großen Fensterfront sitze. Unser Blick geht direkt auf den gegenüberliegenden katholischen Friedhof.
Nein, winkt die VfL-Legende ab, dieser Treffpunkt sei kein Kommentar zur aktuellen Bundesligasituation seiner Bochumer, sondern hier in Hillerheide zwischen Trabrennbahn und Leusberg habe er seine Kindheit und Jugend verbracht. Angesichts des grau melierten hippiesken Aussehens des 54jährigen bewegte „RevierSport”- Feuilletonist Ralf Piorr eine ganz und gar Fußball-untypische Frage.
Ich habe mich natürlich auch an der Umfrage zum Thema Zdebel-Rauswurf auf RevierSport online beteiligt und ganz klar für “b) Es hat genau den Falschen getroffen” abgestimmt. Ich kenne das Verhältnis zwischen dem Kapitän und Koller nicht und weiß auch nicht, was zwischen den beiden vorgefallen ist – aber so einen Leitwolf darf man einfach nicht absägen.
Spiegel.de: Alptraum Trainingslager – “Da wirsse getötet”
Kotzeimer, Frauenverbot und jede Menge Schweiß: Die meisten Fußballer gelten nicht gerade als Fans des Trainingslagers zur Saisonvorbereitung – entsprechend kreativ geraten manche Ausreden. Ein Profi fürchtete während einer Step-Aerobic-Übung gar um sein Leben.
Trainer Baade: ‚Wort‘ des Jahres 2008: „Durch die Unterhose!”
Man kennt diese – früher nannte ich das fälschlicherweise „rauchig”, richtig aber ist „kehlig” – man kennt diese kehlige Stimme von Bela Rhethy, und ein jeder, der bei der EM zugegen war (also vor dem heimischen oder kneipischen Fernsehschirm zugegen war), hat auch die tolle Demonstration der Tatsache miterlebt, dass Bela Rhethy nun mal ein eher weniger geeigneter Radioreporter wäre, wenn denn das Bild mal wieder ausfiele.
Diego Fernando Klimowicz. Das ist er also, der erste Wintertransfer des VfL Bochum in dieser Fußballsaison. Mittlerweile hat man sich an den obligatorischen Jahreswechsel-Ritus ja bereits gewöhnt, bei dem die Verantwortlichen der Blau-Weißen die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Ergebnisse, die der Trainer und sein Team (vor der Saison mühsam zusammengestellt) in der Hinrunde erzielten, mit Zusatzeinkäufen in der Winterpause doch noch zu korrigieren versuchen.
Spielfeldrand: Wen würde ich sofort holen von…
Wie versprochen, starte ich im neuen Jahr mit einigen Neuerungen und Änderungen.
Unter anderem gibt es ab sofort eine neue Rubrik. Inspiriert von “The Spoiler” frage ich hiermit die Spielfeldrand-Leser, welchen Spieler sie als Manager ihres Lieblingsvereins von der Konkurrenz kaufen würden.
Allerdings geht es bei Spielfeldrand (natürlich!) nicht um Spieler aus der ersten Reihe, sondern um Kicker, die (aktuell noch) hinten an stehen müssen. Als virtuelle Linie zur Aufnahme in die Umfrage habe ich maximal fünf Spiele in der Hinrunde gewählt. Wer also fünf oder weniger Partien im Dress seiner Mannschaft bestritten hat, findet sich hier wieder.
Bis zum Rückrundenauftakt wird es jeden Tag um einen neuen Verein der ersten Liga gehen. Immer schön geordnet… entlang der aktuellen Tabelle. Drum starten wir heute mit…
Any given weekend: Ein Schafsbock wie sein Vater
Verwandtschaften sind im Profifußball keine Seltenheit und weltweit anzutreffen. In Deutschland fallen einem spontan die Gebrüder Rummenigge, Hoeneß und Förster oder in der Gegenwart die Altintops ein. Weit weniger häufig hört man dagegen, dass zwei bekannte Trainer durch Familienbande verknüpft sind. Hierzulande ist mir kein geläufiger Name in den Sinn gekommen (kennt jemand wen?). Etwas anders ist das in England. Dort haben zwei Nachkommen von zwei der anerkanntesten und charismatischsten Trainern der Nachkriegsgeschichte dieselbe Laufbahn eingeschlagen wie ihre Väter und haben Erfolg damit. Der eine heißt Darren Ferguson und ist der Sohn des allseits bekannten Sir Alex, der seit vielen Jahren Old Trafford regiert. Ferguson Junior ist Trainer des League One-Clubs Peterborough United, die nach dem Aufstieg im letzten Jahr nun schon wieder auf einem Play Off-Platz (4.) stehen. Und übrigens nächsten Dienstag im FA Cup-Replay auf meine ‘englischen Lieblinge’ West Brom treffen.
