17. Januar 2009

Links der Woche vom 9.1.-15.1.2009

geschrieben von Martin um 20:55 Uhr – abgelegt unter: Blätterwald – Stichwörter: , , , , , , ,

Welt.de: Warum Schalkes Rafinha kein Engel sein will

In den ersten beiden Saisonspielen fehlte Schalkes Rafinha, weil er ohne Genehmigung des Vereins mit Brasilien zu den Olympischen Spielen nach China gereist war. Anschließend verpasste er nur noch ein Spiel – wegen einer Gelbsperre. Die restlichen 14 Partien spielte der Defensivspezialist durch, er war einer des besten Schalker in einer mäßigen Hinrunde. Trotzdem sorgte er wie kein anderen Bundesligaprofi für Negativschlagzeilen: Ruhestörung, Alkohol am Steuer, Führerscheinentzug. Jetzt wehrt sich der 23-Jährige gegen sein Image als Skandalfußballspieler.

11 Freunde: Matthäus im Kriegsgebiet – »Für mich ist das fremd«

120 km liegen zwischen dem Gaza-Streifen und Netanya, wo Lothar Mattäus als Trainer arbeitet. Wir sprachen mit ihm über den Alltag in Kriegszeiten, Marschbefehle für seine Spieler und seine Verbundenheit zu Israel.

catenaccio: Salary Cap im Fußball

Mit Argusaugen blickt derzeit die Bundesliga nach England. Mächtige ausländische Investoren kaufen sich in die Premier League ein und bieten für Spieler astronomische Beträge. Noch verhindert die “50+1″-Regelung ein ähnliches Vorgehen in Deutschland, doch im internationalen Vergleich geraten die Bundesliga-Vereine immer mehr ins Hintertreffen. Weder in der Champions-League, noch im UEFA-Cup spielen die Clubs noch eine große Rolle, stattdessen dominieren die groß kommerzialisierten europäischen Konkurrenten.

FAZ.net: Michael Rensing im Gespräch – „Mein Ziel ist die Nummer eins bei der Nationalelf”

Michael Rensing, der Nachfolger von Oliver Kahn beim deutschen Fußball-Rekordmeister, emanzipiert sich und macht im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aus seinem persönlichen Ehrgeiz keinen Hehl. Der Münchner sieht sich auf einer langen Pilgerreise und verkennt nicht die wahren Prioritäten im Leben.

taz.de: Athleten verteidigen Ex-DDR-Dopingtrainer – Täter wird Opfer

Sie wollen ihren Trainer zurück. Werfer und Werferinnen, die Aushängeschilder der deutschen Leichtathletik, wollen sich nicht mit der Kündigung ihres Trainers Werner Goldmann abfinden. Der war zu Jahresende als Bundestrainer für die Wurfdisziplinen entlassen worden. Seine Verwicklung in das DDR-Dopingsystem ist ihm zum Verhängnis geworden. Jetzt hat eine Gruppe von 20 Athletinnen und Athleten einen offenen Brief verfasst. Adressat: Der Deutsche Leichtathletik-Verband DLV, der Deutsche Olympische Sportbund DOSB und das Bundesinnenministerium, der größte öffentliche Sportförderer. Die Forderung: Rücknahme der Kündigung. O-Ton: “Die Gründe der Anschuldigungen sind 25 Jahre her. Mörder sind nach solchen Zeiten amnestiert, entlassen oder rehabilitiert, aber im Fall Goldmann gibt es keine Frist.” Ein merkwürdiges Pamphlet, das die Sportler verschickt haben.

Sportswire: 5 Gründe, warum die Winterpause abgeschafft werden muss

Die Fußball-Winterpause ist ärgerlich, überflüssig und vor allem langweilig. Also weg damit…

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